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Banking & Hypotheken · Konto eröffnen

Als Expat ein Schweizer Bankkonto eröffnen

Eine Schweizer IBAN ist eines der ersten Dinge, die Sie brauchen - für Ihren Lohn und Ihre Miete. Grossbank, Kantonalbank oder günstige Neobank? Hier lesen Sie, was Sie für die Kontoeröffnung brauchen und wie Sie den richtigen Kontotyp wählen, ohne zu viel an Gebühren zu zahlen.

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Zuerst das Wichtigste

Warum Sie schnell eines brauchen

Ohne Schweizer IBAN kann Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn nicht überweisen, und die meisten Vermieter richten keinen Mietzinseinzug ein - die Kontoeröffnung hat deshalb früh Priorität.

Die übliche Reihenfolge ist einfach: melden Sie sich bei Ihrer Gemeinde an - innerhalb der ersten zwei Wochen -, dann eröffnen Sie Ihr Bankkonto. Die meisten Banken wollen entweder Ihre Bewilligung oder die Anmeldebestätigung der Gemeinde sehen.

Neobanken können Sie innert einem Tag startklar machen - das Onboarding läuft vollständig in der App, und Ihre Schweizer IBAN trifft in der Regel innert 24-48 Stunden ein. Traditionelle Banken brauchen länger, besonders wenn Sie einen Termin in der Filiale benötigen.

Planen Sie so, dass Ihr Konto in Ihren ersten paar Wochen steht. Lohnläufe warten auf niemanden, und Schweizer Vermieter erwarten, dass die Miete per Dauerauftrag von einem Schweizer Konto abgeht.

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Illustrationsbild · Ein neues Schweizer Konto auf dem Handy einrichten
Unterlagen

Was Sie für die Kontoeröffnung brauchen

In der Regel brauchen Sie Ihren Pass, eine Aufenthaltsbewilligung oder Anmeldebestätigung und eine Schweizer Adresse.

Bei manchen Banken können Sie den Prozess online starten, bevor Ihre Bewilligungskarte physisch eintrifft - die vollständige Freischaltung (höhere Limiten, versandte Karten, freigeschaltetes E-Banking) setzt aber fast immer die Bewilligung oder eine gültige Anmeldung bei der Gemeinde voraus.

Studierende und ganz frisch Zugezogene sind bei App-Banken gut aufgehoben: Das Onboarding läuft über eine Video-Identifikation in Echtzeit, und die Bedienung ist auf Menschen ausgelegt, die noch keine lange Schweizer Aktenspur haben.

Konten werden normalerweise in CHF geführt. Die meisten Anbieter bieten zusätzlich Multiwährungsoptionen (meist Unterkonten in EUR und USD), was nützlich ist, wenn Sie teilweise im Ausland bezahlt werden oder regelmässig Geld nach Hause überweisen.

Auswahl

Bankentypen: welcher passt zu Ihnen

Grosse Universalbanken, Kantonalbanken, PostFinance und Neobanken passen jeweils zu einem anderen Kundentyp.

Grosse Universalbanken (UBS und ähnliche) bieten Ihnen den vollen Service - Alltagsbanking, Hypotheken, Vermögensverwaltung und grenzüberschreitende Unterstützung - unter einem Dach. Bequem, aber im Alltag mit zu den teuersten.

Kantonalbanken sind die starken regionalen Player, gut aufgestellt für lokalen Service und Hypotheken in ihrem Kanton. Viele Expats landen bei einer Kantonalbank-Hypothek, auch wenn ihr Alltagsbanking anderswo läuft.

PostFinance ist einfach und breit akzeptiert, mit einem grossen physischen Netz über die Poststellen - eine solide, reibungsarme Standardwahl.

Neobanken wie Neon und Yuh sind günstig, App-first und englischfreundlich - hervorragend für die täglichen Ausgaben und oft kostenlos.

Schliesslich sind Multiwährungs-Apps wie Wise und Revolut für grenzüberschreitendes Geld gebaut und stehen typischerweise neben - nicht anstelle von - einem Schweizer Konto. Den vollständigen Vergleich finden Sie im Banking & Hypotheken Hub und auf unserer Seite zu Multiwährung & Transfers.

Sparen

Gebühren und Praxistipps

Achten Sie auf die monatliche Kontogebühr, Karten- und Fremdwährungskosten sowie Bancomat-Gebühren - dort verstecken sich die Kosten.

Neobanken sind oft kostenlos. Traditionelle Schweizer Konten kosten rund CHF 5-15 pro Monat (Stand 2025), teils unter bestimmten Bedingungen erlassen (Alter, Mindestguthaben oder ein Paketangebot).

Ein häufiges Setup ist ein gebührengünstiges Alltagskonto - meist eine Neobank - plus eine traditionelle Bank nur dann, wenn Sie eine Hypothek oder Private-Banking-Dienstleistungen brauchen. Mehrere Konten zu halten hat keinen Nachteil und kann Ihre gesamten Bankkosten spürbar senken.

Neben der Monatsgebühr summieren sich still vor allem Kartengebühren im Ausland, Wechselkursaufschläge und Gebühren an ausländischen Bancomaten. Hier gewinnen Neobanken und Multiwährungs-Apps meist deutlich.

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Welches Schweizer Konto passt zu Ihnen?

Beantworten Sie zwei kurze Fragen, und wir schlagen Ihnen den Kontotyp vor, der meistens am besten passt.

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Häufige Fragen

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Kann ich ein Schweizer Bankkonto eröffnen, bevor ich ankomme?

Bei manchen Banken können Sie den Antrag starten, die meisten Konten werden aber erst aktiviert, wenn Sie eine Aufenthaltsbewilligung oder Anmeldebestätigung haben. App-basierte Neobanken sind nach der Anmeldung meist am schnellsten eröffnet.

Welche Dokumente brauche ich für die Kontoeröffnung?

Typischerweise Ihren Pass oder Ihre ID, eine Aufenthaltsbewilligung oder Anmeldebestätigung der Gemeinde und eine Schweizer Adresse. Die Anforderungen unterscheiden sich leicht je nach Bank und Bewilligungsart.

Welche Bank ist die beste für Expats?

Das hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Neobanken sind im Alltag am günstigsten, Gross- und Kantonalbanken sind stärker bei Hypotheken und Vermögen, und Multiwährungs-Apps sind am besten, um Geld über Grenzen zu bewegen. Viele Expats kombinieren zwei.

Sind Schweizer Neobanken sicher?

Ja. Schweizer Neobanken unterstehen der Schweizer Regulierung, und Einlagen bei lizenzierten Schweizer Banken sind bis CHF 100'000 pro Kundin oder Kunde und Bank geschützt. Prüfen Sie immer die Lizenzierung des Anbieters.

Wie hoch sind die Kontogebühren?

Neobanken sind oft kostenlos, während traditionelle Schweizer Konten typischerweise rund CHF 5-15 pro Monat kosten (Stand 2025), teils unter Bedingungen erlassen. Achten Sie auch auf Karten-, Bancomat- und Wechselkursgebühren.

Kann ich mehr als ein Bankkonto haben?

Ja, und viele Expats tun das - zum Beispiel eine kostenlose Neobank für die täglichen Ausgaben plus eine traditionelle Bank für die Hypothek. Das ist ein verbreitetes und sinnvolles Setup.

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