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Vermögenswerte ins Ausland transferieren beim Wegzug aus der Schweiz

Planen Sie grosse internationale Transfers in Tranchen über die Wochen rund um den Wegzug und nutzen Sie einen günstigen FX-Anbieter (Wise, Revolut, Interactive Brokers) statt Retail-Bankkursen - die Ersparnis bei einem Transfer von CHF 500'000 beträgt typischerweise CHF 5'000-12'000. Übertragen Sie Wertschriften wo möglich physisch (in-kind) zu einem Broker im neuen Land, statt zu verkaufen und neu zu kaufen, und stimmen Sie das Transfer-Timing auf den Wechsel der Steueransässigkeit ab.

Übersicht

Vermögen über Grenzen zu bewegen ist vor allem Logistik, aber einige Entscheidungen - FX-Anbieter, in-kind vs. Cash, Transferdatum relativ zum Ansässigkeitswechsel - haben erhebliche finanzielle Wirkung. Verschieben Sie nicht alles an Tag eins; sequenzieren Sie so, dass jeder Schritt einen sauberen Prüfpfad hat.

Vermögenswerte sauber ins Ausland bewegen

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    Inventarisieren und kategorisieren Sie

    Listen Sie Schweizer Konten (CHF, EUR, USD), Anlagekonten, 2. Säule/3a, Freizügigkeitsguthaben, Lebensversicherungspolicen und Schweizer Immobilien auf. Markieren Sie jede Position: 'in Cash transferieren', 'in-kind transferieren', 'in der Schweiz behalten', 'auszahlen lassen'.

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    Eröffnen Sie Zielkonten vor dem Wegzug

    Ein Bank- oder Brokerkonto im Ausland von der Schweiz aus zu eröffnen, geht meist schneller, als es nach dem Wegzug nachzuholen. Das Onboarding dauert bei vielen EU-/UK-/US-Instituten 2-6 Wochen.

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    Wählen Sie den FX-Weg, nicht den Standard der Bank

    Die FX-Spreads von Schweizer Retail-Banken liegen bei 1-2.5% auf EUR/USD/GBP. Wise, Revolut und Interactive Brokers verlangen typischerweise 0.15-0.50%. Bei CHF 500'000 macht das CHF 5'000-12'000 aus - echtes Geld für ein paar Stunden Einrichtung.

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    Übertragen Sie Wertschriften wo möglich in-kind

    Die meisten grossen Broker (Interactive Brokers, Saxo, DEGIRO, Schwab International) unterstützen Depotüberträge im ACATS-Stil. Das vermeidet steuerbare Gewinne im neuen Land und erhält die Kostenbasis - entscheidend in Ländern mit Kapitalgewinnsteuer.

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    Teilen Sie grosse Transfers in Tranchen auf

    Einen Transfer von CHF 500'000 in 3-5 Überweisungen über 2-4 Wochen aufzuteilen reduziert das Timing-Risiko beim FX und vermeidet AML-Prüfungen einzelner Grosstransaktionen, die Gelder tagelang blockieren können.

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    Dokumentieren Sie alles für das neue Land

    Bewahren Sie Kontoauszüge, Transferbelege und den CHF-/Fremdwährungskurs jedes Transferdatums auf. Viele Zielländer (UK, USA, Australien) verlangen dies, um die Kostenbasis zu belegen oder nachzuweisen, dass die Gelder Kapital aus der Zeit vor der Ansässigkeit sind und kein steuerbares Einkommen.

Häufige Fragen

Was ist der günstigste Weg, grosse Beträge aus der Schweiz zu transferieren?+

Multiwährungs-Anbieter wie Wise und Revolut oder Broker-FX über Interactive Brokers liefern typischerweise 0.15-0.50% gesamthaft - um ein Mehrfaches günstiger als Retail-Überweisungen von Schweizer Banken, besonders bei Beträgen über CHF 50'000 (Stand 2025).

Kann ich meine Schweizer Anlagen nach dem Wegzug behalten?+

Viele Schweizer Broker und Banken (Saxo, IBKR Schweiz, einige Kantonalbanken) akzeptieren Kunden ohne Schweizer Wohnsitz, aber Service und Produktzugang sinken und die Gebühren steigen oft. Ein In-kind-Übertrag zu einem Broker im Zielland ist langfristig meist sauberer.

Meldet die Schweiz mein Konto an meine neue Steuerbehörde?+

Ja - die Schweiz tauscht Kontoinformationen automatisch (CRS) mit den meisten Ländern aus. Stellen Sie sicher, dass Ihre deklarierte Steueransässigkeit bei der Schweizer Bank nach abgeschlossenem Umzug auf das neue Land aktualisiert ist.

Soll ich mein Portfolio vor dem Wegzug aus der Schweiz verkaufen?+

Besteuert das neue Land Kapitalgewinne und die Schweiz nicht, setzt das Realisieren der Gewinne als Schweizer Ansässige die Kostenbasis steuerfrei neu - oft lohnend. Hat das neue Land eine Kapitalgewinnsteuer und liegen die Positionen in einem steuerbegünstigten Gefäss (ISA, 401k-Äquivalent), ist der In-kind-Übertrag meist besser.

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