Hello Expats
Wen wir betreuen · Selbständige

Finanzberatung für selbständige Expats in der Schweiz

Einzelfirma oder GmbH, obligatorische AHV-Anmeldung, MWST-Schwelle, keine 2. Säule per Standard - das Schweizer Selbständigen-Setup hat mehr bewegliche Teile, als die meisten Expats erwarten. Wir helfen Ihnen, die Struktur vom ersten Tag an richtig aufzusetzen.

Unabhängig Unverbindlich In der Schweiz reguliert
Kurz gesagt

Selbständige Expats in der Schweiz müssen sich bei ihrer kantonalen AHV-Ausgleichskasse anmelden, um als 'selbständigerwerbend' anerkannt zu werden, zahlen AHV/IV/EO-Beiträge auf dem Reingewinn (rund 10% Stand 2025), müssen sich ab einem Umsatz von CHF 100'000 für die MWST registrieren und ihre berufliche Vorsorge selbst organisieren. Der grosse Vorteil: Als selbständige Person ohne Pensionskasse können Sie bis zu 20% des Nettoerwerbseinkommens in die Säule 3a einzahlen (gedeckelt bei rund CHF 36'288 Stand 2025) - eines der stärksten Steuersparinstrumente der Schweiz.

Was auf Sie zukommt

Was selbständige Expats klären müssen

  1. 01

    Als selbständig anerkannt werden

    Selbständigkeit ist in der Schweiz kein Kästchen, das man auf einem Formular ankreuzt - die AHV-Ausgleichskasse entscheidet, basierend auf mehreren Kunden, eigener Infrastruktur und unternehmerischem Risiko. Ein einziger Kunde sieht nach Scheinselbständigkeit aus und wird abgelehnt.

  2. 02

    Einzelfirma vs. GmbH/AG

    Die Einzelfirma ist günstig und schnell, vermischt aber privates und geschäftliches Risiko und zahlt AHV auf dem vollen Gewinn. Eine GmbH oder AG trennt die Haftung, erlaubt Lohn plus Dividende und öffnet die 2. Säule - kostet aber mehr im Betrieb und löst eine Doppelbesteuerung der Gewinne aus.

  3. 03

    MWST und die Schwelle von CHF 100'000

    Ab einem Jahresumsatz über CHF 100'000 ist die MWST-Registrierung Pflicht. Darunter können Sie sich freiwillig registrieren - das lohnt sich oft, wenn Ihre Kunden MWST-pflichtige Unternehmen sind und Sie erhebliche Vorsteuern haben.

  4. 04

    Vorsorge: die 2.-Säule-Lücke und die 'grosse 3a'

    Ohne Arbeitgeber gibt es keine automatische 2. Säule. Sie können sich einer Vorsorgestiftung für Selbständige anschliessen oder - häufiger - den erweiterten Säule-3a-Abzug nutzen (bis ~20% des Nettoeinkommens, gedeckelt bei rund CHF 36'288 Stand 2025), um steuereffizient Alterskapital aufzubauen.

  5. 05

    Einkommensglättung und Steuerraten

    Selbständiges Einkommen ist volatil, und Schweizer Steuern werden in provisorischen Raten bezahlt. Wir helfen Ihnen, realistisch zu planen, jedes Quartal die richtigen Beträge zurückzulegen und den typischen Liquiditätsschock im zweiten Jahr zu vermeiden.

  6. 06

    Fehlende Deckung: Krankheit, Unfall, Elternzeit

    Bei Angestellten in der Schweiz sind Unfallversicherung, Lohnfortzahlung und Mutterschaftsentschädigung weitgehend abgedeckt. Als Freelancer sind das Ihre Baustellen - Krankentaggeld-Versicherung und Unfalldeckung müssen bewusst organisiert werden.

  7. 07

    Die erste Schweizer Steuererklärung

    Sie reichen eine normale Steuererklärung mit einer Erfolgsrechnung zur selbständigen Tätigkeit ein. Buchhaltungsstandards, Abschreibungen, Homeoffice-Abzüge und Regeln für Geschäftsessen - all das lohnt sich, vom ersten Jahr an richtig zu machen.

Unverbindlich

Setzen Sie Ihr Selbständigen-Setup im ersten Jahr richtig auf

In einem 30-minütigen Gespräch klären wir Ihren AHV-Status, die Wahl Einzelfirma vs. GmbH, den MWST-Entscheid und die richtige Säule-3a-Strategie - damit Sie aufhören, zu viel Steuern zu zahlen und zu wenig Vorsorge aufzubauen.

Warum selbständige Expats mit uns arbeiten
~20%
des Nettoeinkommens in die Säule 3a abziehbar (Stand 2025)
100%
Unabhängig - keine eigenen Produkte
4 Sprachen
Beratung auf EN, DE, IT und FR
CHF 0
Erstgespräch - unverbindlich
So arbeiten wir

So arbeiten wir mit Selbständigen

Ein klarer Drei-Schritte-Prozess, der sich einem unregelmässigen Arbeitspensum anpasst.

1 · Kostenloses Erstgespräch

30 Minuten per Video. Wir erfassen Ihre Tätigkeit, Ihren AHV-Status, Ihren Umsatz und die wirkungsvollsten Steuer- und Vorsorgeentscheide für Ihr erstes oder nächstes Jahr.

2 · Ihre Freelancer-Roadmap

Ein schriftlicher Plan zu Rechtsform, MWST, Säule-3a-Strategie, Absicherung und einer realistischen Prognose der Steuerraten - verständlich erklärt.

3 · Umsetzung gemeinsam

Wir helfen bei der Umsetzung - 3a-Eröffnung, Krankentaggeld-Versicherung, Buchhaltungs-Setup, Hypothekenunterlagen - und melden uns einmal im Jahr, wenn sich Ihr Geschäft verändert.

Fragen Sie uns alles

Stellen Sie eine Freelancer-spezifische Frage

Stellen Sie Ihre Frage zu AHV-Anerkennung, MWST, Säule 3a oder Preisgestaltung als selbständiger Expat. Ein echter Hello-Expats-Berater liest jede Nachricht und antwortet persönlich - in der Regel innert eines Arbeitstages.

FAQ

Die häufigsten Fragen von Selbständigen

Wie werde ich in der Schweiz als selbständig anerkannt?
Sie stellen den Antrag bei Ihrer kantonalen AHV-Ausgleichskasse. Diese achtet auf mehrere Kunden, eigene Infrastruktur, die Möglichkeit, eigene Preise zu setzen, und echtes unternehmerisches Risiko. Bei einer Ablehnung muss Ihr Kunde Sie anstellen, oder Sie müssen eine GmbH gründen. Stand 2025 ist die Praxis strenger geworden, besonders für IT- und Beratungs-Freelancer mit einem einzigen Hauptkunden.
Wie viel kann ich als Selbständiger in die Säule 3a einzahlen?
Ohne Pensionskasse können Sie bis zu 20% des Nettoerwerbseinkommens in die Säule 3a einzahlen, gedeckelt bei CHF 36'288 Stand 2025. Haben Sie eine 2. Säule (weil Sie sich einer Stiftung für Selbständige angeschlossen haben oder Ihre GmbH eine anbietet), gilt wieder das 'kleine' 3a-Limit von CHF 7'258. Die grosse 3a ist eines der stärksten Steuersparinstrumente im Schweizer System.
Einzelfirma oder GmbH - was ist besser?
Das hängt von Gewinn, Haftung und Vorsorgezielen ab. Unter rund CHF 100'000-150'000 stabilem Jahresgewinn ist eine Einzelfirma meist einfacher und vermeidet die Doppelbesteuerung. Darüber beginnt die GmbH zu gewinnen: Lohn-plus-Dividenden-Planung, echte 2. Säule, beschränkte Haftung und eine sauberere Trennung von Geschäfts- und Privatfinanzen. Der Break-even ist stark kantonsabhängig - wir rechnen beide Varianten durch, bevor Sie entscheiden.
Wann muss ich mich für die MWST registrieren?
Die MWST-Registrierung ist obligatorisch, sobald der weltweite Umsatz CHF 100'000 pro Jahr übersteigt. Darunter ist die Registrierung freiwillig - und oft lohnend, wenn Ihre Kunden selbst MWST-pflichtige Schweizer oder EU-Unternehmen sind und Sie nennenswerte Vorsteuern auf Ausrüstung, Software oder Bürokosten zurückfordern können.
Was ist mit Krankheit, Unfall und Elternzeit als Freelancer?
Das liegt weitgehend in Ihrer Verantwortung. Unfalldeckung, Krankentaggeld-Versicherung und Todesfall-/Erwerbsunfähigkeitsschutz werden in der Regel privat organisiert. Selbständige Mütter haben Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung über die AHV (rund 80% des durchschnittlichen Erwerbseinkommens während 14 Wochen, gedeckelt) - aber nur, wenn die AHV-Anerkennung vorliegt. Wir empfehlen in der Regel, dieses Paket gleichzeitig mit dem Vorsorge- und Steuer-Setup zu prüfen.
Bekomme ich als Freelancer eine Schweizer Hypothek?
Ja, aber die meisten Banken wollen 2-3 Jahre geprüfte oder unterzeichnete Abschlüsse und wenden auf das deklarierte Einkommen einen Abschlag an. Die Eigenmittelregeln sind dieselben wie für Angestellte - mindestens 20%, davon mindestens 10% ausserhalb der 2. Säule - aber die Tragbarkeits-Stresstests können strenger sein. Den Antrag frühzeitig zu planen, mit sauberen Büchern, macht einen echten Unterschied.
Nächster Schritt

Lassen Sie uns Ihr Schweizer Freelance-Setup entwerfen

Ein 30-minütiges Gespräch mit einem unabhängigen Hello-Expats-Berater - unverbindlich, kostenlos. Wir schauen Ihren AHV-Status, Ihre Rechtsform, MWST, Säule 3a und Absicherung in einem Gespräch an.

Kostenlose Selbständigen-Beratung buchen

Erzählen Sie uns von Ihrer Situation

Vier kurze Fragen, rund eine Minute.